EuGH-Urteil: Arbeitszeit muss systematisch erfasst werden

Ein vor kurzem verkündetes Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshof wirft viele Fragen für Arbeitgeber in der Europäischen Union auf: Das oberste europäische Gericht hat entschieden, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Arbeitgeber verpflichten müssen, die Arbeitszeit ihrer MitarbeiterInnen „objektiv, verlässlich und zugänglich“ zu dokumentieren. Nur so könne die Einhaltung von Arbeitsschutzgesetzen garantiert werden.

Jetzt sind die nationalen Gesetzgeber am Zug, die Details der Umsetzung für das jeweilige Land auszuarbeiten. Denn die RichterInnen haben weder konkrete Vorgaben noch eine Frist für die Umsetzung vorgeschrieben.

Es liegt im Interesse von Arbeitgebern und -nehmern, so wenig bürokratischen Aufwand wie möglich zu verursachen und Lösungen zu finden, die für die jeweilige Branche und Unternehmensgröße zugeschnitten sind.

Unsere Erfahrung mit Zeiterfassungs-Lösungen

Als Entwickler von Projektmanagement-Lösungen sind wir seit langem mit Zeiterfassungs-Funktionalität vertraut. Mit unseren Lösungen proRM Fast Start (für Microsoft Dynamics 365 for Sales) und Time Tracking (für Microsoft Dynamics 365 for Project Service Automation) ist eine lückenlose und präzise Arbeitszeiterfassung für alle Beschäftigten mit Zugang zu einem Computer, Tablet oder Smartphone möglich.

Die Arbeitszeit-Dokumentation erfolgt in beiden Lösungen über eine Kalenderansicht, in der per Mausklick das entsprechende Zeitfenster ausgewählt und dem jeweiligen Projekt zugeordnet wird. Durch verschiedene Buchungstypen lassen sich neben regulärer Arbeitszeit auch Abwesenheit, Urlaub oder Feiertage festhalten.

Mit der Kommen/Gehen-Funktion enthält proRM Fast Start zudem eine digitale Stechuhr zur Erfassung von Beginn und Ende des Arbeitstages.

Diverse Bedürfnisse berücksichtigen

Die nationalen Gesetzgeber stehen jetzt vor vielen Fragen, wie diese Entscheidung optimal umgesetzt werden kann. Der Gerichtshof hat ihnen jedoch viel Spielraum gewährt. Diese sollten sie nutzen, um die richtige Lösung für verschiedene Anforderungen zu finden.

Papiergestützte Erfassung kann in einigen Branchen und in kleinen Unternehmen sinnvoll sein. In vielen anderen Bereichen ist digitale Dokumentation zu bevorzugen. Gerade wo Vertrauensarbeitszeit verbreitet ist. Arbeitszeit vom PC, Tablet oder Smartphone aufzeichnen zu können, erleichtert diese Aufgabe für Beschäftigte im Homeoffice oder Außendienst erheblich.

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